Werkleitz-Magazin Mai-Juni 2016: Leuna 100 – der Geiseltalsee – Nr.1- Weinbau am See

Landschaftsgestaltung ist rund um Halle immer verbunden mit Industriegeschichte. Werkleitz ist in unserem Magazin auf den Spuren der postindustriellen Nutzung der Ressourcen, die einst die Gründung von BUNA und LEUNA herbeiführten.

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Werkleitz-Magazin März 2016 – unfassbare Sammellust

In unserer Reihe zu Motivation, Art, Kunst oder Dilletantismus des Sammelns besuchten Daniel Herrmann und Ralf Wendt die Franckeschen Stiftungen und das Stadtmuseum Halle.
Der Sammler Dr. Hans Stula hatte den Franckeschen Stiftungen 2014 eine sehr wertvolle Sammlung hallischer Stadtansichten geschenkt. Die filigranen Porzellantassen, goldverzierten Teller, Tabletts und Löffel mit Ansichten der Stadt Halle müssen unbedingt öffentlich ausgestellt werden, waren sich die Fachleute in den Franckeschen Stiftungen einig. Präsentiert werden Grafiken, die darstellen, wie die Franckeschen Stiftungen vom 17. bis zum späten 19. Jahrhundert jeweils in der Stadt Halle verankert waren. Sie dokumentieren den stetigen Wandel der wachsenden Stadt. Im 19. Jahrhundert wurde die Porzellanmalerei populär, deren eindrucksvollste Beispiele etwa aus der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin, der Porzellan Manufactur in Gotha aber auch vieler derzeit noch unbekannter Hersteller in der exklusiven Schau zu sehen sind.

Dr.Claus Veltmann führte die Beiden durch die kleine, aber feine Privatsammlung.
Jane Unger und Erik Neumann begleiteten unser Sendeteam durch die Ausstellung “Unfassbare Sammellust” des Stadtmuseums Halle. In dieser Sendung liegt der Fokus allerdings auf den Ambitionen privater Sammler/innen.

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Werkleitz-Magazin August: Die drei L’s von Eisleben

Das Mansfelder Land ist bekannt für seinen Kupferbergbau, für seine hügelige Landschaft, und für Martin Luther. Die Lutherstadt Eisleben trägt den Reformator sogar offiziell im Namen. Dort befinden sich einige der Luthergedenkstätten, wie sein Geburts- und Sterbehaus. Ein lokales Sprichwort benennt Luther deshalb als einen der „drei Ls von Eisleben“. An das zweite sogenannte „L von Eisleben“ will die Stadt offiziell nicht mehr erinnern. Bis 1991 stand auf dem Plan, einem kleinen Platz nahe der Innenstadt, Deutschlands erstes Lenindenkmal. Die Geschichte um dessen heroische Rettung und Errichtung ist von DDR-Propaganda geprägt und taugt nur als Legende. Doch in den Gedächtnissen der Eislebener Bevölkerung lebt der Mythos weiter, auch wenn auf dem Plan heute nur noch Bänke stehen, statt einem Lenin. Das dritte L von Eisleben ist kein Mythos und kein Heiliger, sondern ein Pferdeschlächter. Die Familie Lüttich wurde in der DDR durch ihre günstige Gaststätte und frisches Pferdefleisch zu einer lokalen Berühmtheit. Für diese „drei Ls von Eisleben“ ist Stephanie Scholz für Werkleitz nach Eisleben gefahren, um deren Geschichten zu recherchieren.

Interviews u.a. mit:

Daniel Leis, Lutherhaus & Stiftung Luther Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Andreas Stedtler, Fotograf und Buchautor von „Die Akte Lenin“

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